Mexiko – Aktuell

In der letzten Woche überschlugen sich die Nachrichten aus der Heimat und auch bei uns spitzt sich die Lage zu.

Nach anfänglichen Gedankenspielen zwischen Sicherheit und Risiko mussten wir schnell einsehen, dass die Alternativen doch in Richtung Null schrumpften. So stehen wir jetzt auf der Rückholliste des Auswärtigen Amtes und wir warten ab, wie es weiter geht. Unsere Tour läuft theoretisch noch bis 28.3. – wir sind gespannt …

Trotz allem konnten wir mit kleinen Abweichungen vom Reiseplan die Pyramide in Uxmal besuchen, in Cenoten schwimmen, eine Sisal-Hacianda, eine Höhle und ein Maya Haus besichtigen.

Fahrrad fahren wurde zunehmend schwieriger. Wir wurden mehrfach von der Polizei angehalten. Beim ersten Mal mussten wir nach 10 Kilometern wieder mit dem Bus weiter, beim zweiten Mal durften wir noch zu Ende radeln und beim dritten Mal wurden wir aufgefordert unsere Tour zeitnah zu beenden.

Aber wir können noch reisen, die Touristenattraktion (Ausgrabungen, Höhlen, Grotten, etc.) sind landesweit geschlossen und auch kleine Lädchen oder Restaurants haben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Verstörend war für uns, als eine Mutter ihr (sich uns näherndes) Kind resolut (incl. Ohrfeige) ins Haus zurück orderte.

Jetzt sind wir in unser Unterkunft an der Lagune für die nächsten drei Nächte angekommen. Wir werden baden, ruhen und versuchen Rad zu fahren. Wir werden jeden geschenkten Tag genießen.

In Gedanken sind wir ganz oft in der Heimat. Ganz besonders denken wir an alle, die jetzt einem höherem Risiko ausgesetzt sind, zur Risikogruppe gehören oder in einer Stadtwohnung ohne Balkon/Terrasse/Garten nur über einen eingeschränkten Bewegungsradius verfügen.

Wir bitten alle Schutzengel und Götter dieser Welt auf alle gut aufzupassen.

Yucatán

Den letzen Tag in Havanna und Kuba fahren wir wie geplant mit dem lindgrünen Cabrio und bekommen so noch einmal völlig andere Ecken der Stadt zu sehen.

Am nächsten Morgen starten wir mit unseren Rädern zum Flughafen, radeln ein paar Zusatzkilometer und finden trotzdem viel zu zeitig das richtige Terminal. Dann das geübte Einpacken der Räder und Einchecken, die Räder bezahlen und in einen Fahrstuhl bringen und barfuß durch die Sicherheitskontrolle.

In Yucatán angekommen nehmen wir mit all unserem Gepäck ein Taxi und machen als erstes in der Hotellobby unsere Steven wieder fahrtüchtig.

Dann treffen auch schon die anderen Teilnehmer und unser Guide ein und beim Abendessen gibt es den Fahrplan für die nächsten Tage und natürlich Coronanews aus Deutschland.

Am nächsten Morgen geht es dann auf die Isla mucheras und das erste Mal auf die Rösser. Alle anderen kämpfen noch mit Jetlag und Hitze, wir fühlen uns richtig gut und genießen das Radeln und die Informationen zu Land und Leuten und natürlich Maya und Azteken.

Weiter ging es dann erst einmal nach Izamal und dort die nächste Tour über „Naturstraße“ und Asphalt zu den Cenoten (Quellen zum Baden) in Cuzama.

Am Abend die Nachricht, dass die Pyramiden in Chichen Itza ab dem 21.3. für Touristen geschlossen werden. Als Alternative können wir heute vor dem Frühstück das Ganze anschauen. Kurze Gruppenberatung und wir sind uns einig, dass wir lieber auf das Frühstück als auf das wunderbar erhaltene Weltkulturerbe verzichten.

Jetzt sind wir in Mérida, der Hauptstadt von Yucatán, haben die erste Stadttour hinter uns und bekommen die Nachricht, dass der Hafen in Celestun an der Golfküste (unser Ziel für Morgen) auch gesperrt ist.

Es bleibt spannend und aufregend abwechslungsreich…

Kuba — ultimo semana (12.3.)

Wir sind auf der Autopista aus Havanna hinausgeradelt und anschließend über holprige, einsame Straßen in Las Terrassas gelandet. Dort fanden wir eine schöne Casa und zwei deutsche Radler, die fast in unsere Richtung wollten. Ein weiteres Ziel war hier in einer Casa den vergessenen Bikini von einer deutschen Touristin abzuholen.

Aber erst einmal ein Bad im Naturpool des Ortes und dann eine Wanderung auf den Berg mit dem obligatorischen Guide und Vogel– und Planzenkunde. Hier erfuhren wir, dass der tocororo der kubanische Nationalvogel ist, da er die Farben der Flagge trägt und ein Haus bezieht, das vorher der Specht gebaut hat, da er zu faul zum Arbeiten ist. Ein Vergleich zum Leben der Kubaner brachte selbst den Guide zum Schmunzeln.

Dann wieder ein Bad im Pool und am nächsten Tag in die Berge. Diese toppten fast alles bisheriges an Landschaft und trotz unseres derzeitigen Trainingszustandes gab es die ersten Schiebeeinlagen. Denn es gibt einen großen Unterschied zwischen lomos und montanas.

Dann zog Regen auf und verschluckte die schöne Aussicht und duschte uns ausgiebig, weshalb wir die Alpenüberquerung beendeten und auf die trockenere Küstenstraße wechselten. Dort trafen wir erneut auf unsere zwei Radler und landeten schlussendlich am Hafen zu Caya Levisa.

Aber da wir keinen Strandtag mit Touristen wollten (Kubaner dürfen nur zum Arbeiten auf die Insel), radelten wir weiter nach Vinales. Dort gaben wir den von zwei Österreichern mitgenommen Schlüssel in einer Casa ab und machten auf einen Schlag vier Menschen glücklich. Wir hatten die zwei in Playa Larga getroffen und sie waren auf der Suche nach einem Weg, den Schlüssel nach Vinales zu bekommen.

Vinales liegt sehr idyllisch in den Bergen und ist wohl mit Havanna und Trinidad die Adresse in Kuba. In unserem geborgtem Lonely Planet (ein dickes Danke an Rolf — er hat zwar gelitten, aber du bekommst ihn wieder) von 02/16 ist noch die Rede von 300 Casas — inzwischen sind es über 800 (in einer Ortschaft wie ein mittelgroßes Dorf in Deutschland).

So reihten wir uns ein und verbrachten die Tage mit Kutschausflug, Höhlenbesichtigung, Wandern, Rum und Zigarre probieren und ein wenig nichts tun. Kurz vor Ende bescherten wir unserer wunderbaren Casa (Mercy und Macuto) noch die erste Buchung bei Airbnb und verließen Vinales mit reichlich gutem Gefühl.

So sind wir jetzt in Havanna zurück, werden endlich eine Runde mit einem lindgrünen (explizierter Wunsch von A.) Cabrio aus den frühen Fünfzigern drehen und noch ein wenig mehr kubanische Großstadtluft inhalieren um dann mit ein wenig Wehmut „hasta luego “ zu sagen.

P.S.: Da wir bisher weder etwas liegen gelassen noch versehentlich mitgenommen haben, sind wir für Altersdemenz wohl doch noch zu jung oder es gibt eine besondere Art von juveniler Reisedemenz. Wir werden das Phänomen weiter beobachten….

3.März – (Internet ist hier Glückssache) – Koloniales Trinidad, die Invasion der Amerikaner und Großstadt pur

Das kleinere Trinidad – Sancti Spiritus hat uns den ersten Regentag unserer Reise gebracht. Eine Fahrt durch die Berge im Regen. Wenn die Kubaner uns schon immer sehr verwundert beschaut haben mit unseren Rädern, dann taten sie es nun erst recht. Doch irgendwann hat auch der Regen aufgegeben und wir kamen in Trinidad fast wieder trocken an. Fahrrad fahren ist in der Innenstadt unmöglich – das überproportional buckelige Kopfsteinpflaster hindert selbst die Kubaner daran.

Eine wunderschöne Casa mit tollem Garten und einer sehr freundlichen Familie hat bereits auf uns gewartet. Doch der Regen wollte nicht wirklich aufhören und so konnten wir am ersten Tag nur eingeschränkt die kolonialen Bauten bewundern. Am nächsten Tag ging es dann an den Strand von La Boca und auf Stadttour mit gefühlten tausend anderen Touristen. Wir gönnten uns tostones (in Öl gebratenen Kochbananen) mit Krebsfleisch und tranken dazu canchanchara (ein Cocktail, der aus Rum, Honig, Zitrone und Wasser besteht).

Über die Todesstraße für tausende Krabben ging es weiter nach Cienfuegos. Wir versuchten so wenig wie möglich zu überfahren, aber selbst bei all unseren Slalomkünsten fielen unseren Steven doch zwei oder drei zum Opfer. Die Autos fuhren sehr langsam, waren aber für ganz viele tödlich. Warum diese kleinen Tiere auch zur besten Verkehrszeit die Straße queren mussten, erschloss sich uns erst ein paar Tage später.

Die Landschaft ist hier sehr grün, es gibt wesentlich mehr Flüsse zu überqueren – bei teilweise schlechten Brückenzuständen (aber überhaupt kein Vergleich zum Osten Kubas) und wir mussten bisher noch nirgends schwimmen. Das Wetter ist um einiges kühler und wir haben am Abend schon mal ein Jäckchen drüber gezogen und Nachts eine Decke übers Laken gelegt. Auch die Infrastruktur ist besser, es gibt sogar Buswartehäuschen mit Linienangaben. Leider dürfen wir Touri’s trotzdem nur Viazul nutzen.

Cienfuegos ist die modernste Stadt Kubas und vor Jahren zum UNESCO – Weltkulturerbe erklärt worden. Die Sehenswürdigkeiten – ein schönes Theater, der Malecon, die Paseo del Prado (Prachtstraße ohne Autoverkehr), Punta Gorda und noch einiges andere mehr. All das wurde uns vom Hausvater unserer Casa wärmstens empfohlen, und er war sehr bemüht, unsere Spanischkenntnisse weiter zu verbessern. Immer wieder mussten wir „todo“ wiederholen, bis die Betonung stimmte.

Unsere weitere Route brachte uns an die historischen Plätze der amerikanischen Invasion im April 1961 – Playa Giron und Playa Larga (Schweinebucht). Der erste Schauplatz mit Museum und Strand war nicht wirklich eindrucksvoll. Die Casa viel zu teuer und der Ort nicht einladend. So radelten wir noch weitere 30 Kilometer und landeten in dem beschaulichen Playa Larga. Dort hatten wir plötzlich das Gefühl, es sei irgendwo ein Bus deutscher Touristen abgekippt worden. Aber in diversen Reiseführern wird Playa Larga wohl als Schnorchelparadies geführt.

Aber dessen ungeachtet brachte uns eine Tour in den Zapata-Nationalpark zur Vogelschau und Tarantulabesichtigung. Leider ist hier noch „Winter“ (lt. unserem Guide), deshalb gab es wenig Vögel (schade) und keine Moskitos (nicht schade). Aber wir wissen jetzt auch, was die Krabben auf der anderen Straßenseite wollen (im Wald „Winterschlaf“ halten).

Jetzt sind wir in Havanna und haben schon die erste Stadttour hinter uns. Es scheint anstrengender als 60 km radeln. Und die Stadt ist einfach riesig, hat alt und neu, chic und komplett baufällig und das alles direkt nebeneinander und das Meer direkt vor der Tür. Und natürlich wachen auch hier Fidel und Che über alles und die Autos sind noch ein wenig mehr auf Hochglanz poliert.

Kuba – todo es posible

Nachdem wir Moa verlassen haben, wurde die Landschaft wieder schön und wir radelten nach Mayari. In der dortigen Casa wurde der 96. Geburtstag des Papa des Hauses gefeiert und wir waren herzlich eingeladen.

Am nächsten morgen radelten wir über mehrere Lomos nach Guardalavaca und bezogen auch da eine wunderschöne kleine Casa mit einer sehr herzlichen Besitzerin. Diese ist mit einem Deutschen verheiratet, spricht aber genauso wenig Deutsch oder Englisch wie ihre Tochter, aber unser Spanisch ist inzwischen wieder ganz passabel.

Den nächsten Tag verbrachten wir am Traumstand in der Nähe der Hotelanlagen. Diese verderben nicht nur den Ort, sondern auch die Preise im Ort (1,5 Liter Wasser 2 CUC, d.h. ca. 2€ – was bisher absoluter Höchstwert ist). Aber es gab endlich auch einmal ein Helado und ganz viel baden im warmen Wasser.

Dann folgte die Rückkehr zu Frank und Maria in die Casa in Holguín. Es war Wochenende und die Stadt voller Menschen. Zusätzlich gab es auch noch ein Weinfest mit Kürung der Sieger. Da konnten wir eine kubanische Band erleben, sie sangen wohl hauptsächlich kubanische Evergreens (kein Salsa…) zumindest konnten die Zuschauer alle mitsingen.

Wir reservierten gleich zwei Plätze im einzigen Bus pro Tag (23:15 Uhr) nach Trinidad am Montag, wir wollten noch unser Visa verlängern.

Das mit den Visa war unkompliziert. Als erstes zur (richtigen) Bank, dort Marken kaufen (ähnlich denen auf den alten Geburtsurkunden). Natürlich als Tourist an der „Cola“ vorbei und nach fünf Minuten mit den wertvollen Stücken wieder heraus.

Dann mit Frank’s Hilfe zum Migrationsamt. Dort die richtige (kurze) Cola gewählt (6 Menschen vor uns, während an dem anderen Zugang sicher 20-30 Menschen warteten) und nach einer guten Stunde hatten wir unser Klebchen auf der „tarjeta turista“.

Nun haben wir unser Gepäck noch einmal durchgesehen, die bis jetzt nicht benötigte Notration (Knäckebrot u.ä., was Stauraum und Gewicht benötigt, verschenkt), noch ein leckeres Abendessen mit Maria genossen und sind hinauf zum Busterminal.

Dort gab es dann einen kurzen Moment für „todo es posible“. Der Bus fährt heute eben mal nicht, sagt der nette Mann, der uns vorgestern die Tickets verkaufte. Aber wir könnten vielleicht mit einem anderen bis Sancti Spiritus (23:40 Uhr) mitfahren. Ganz sicher weiß er es erst, wenn der Bus da ist.

Also warten wir auf den ankommenden Bus und freuen uns, dass doch noch zwei Plätze für uns und, was uns viel wichtiger ist, auch Platz im engen Stauraum für unsere zwei Steven vorhanden ist.

Als alles verladen ist, versuchen wir ein wenig zu schlafen und nicht zu sehr an unsere sicher arg gequälten Rösser zu denken.

So sind wir dann doch gegen 7:00 Uhr (fast 400 km weiter) und sehr müde in der schönen Stadt (die wir gar nicht eingeplant hatten) gelandet. Die Schutzbleche wurden gerichtet; es schleift, wackelt und quietscht nichts und Schaltungen, wie auch die Bremsen funktionieren tadellos und wir haben erst einmal in Ruhe gefrühstückt und ein paar Stunden geschlafen, um dann auf einen Stadtbummel aufzubrechen.

Cuba — Warten auf Godot…

Nach dem „all inclusive“ Abenteuer waren immer rechts die Berge und links das Meer und dann folgte der malerische Strand in Chiviricco.

Das Reisen ist hier ganz einfach: in der Casa fragen, ob man jemand im nächsten Zielort kennt und schon haben wir ein neues Bett. In Santiago hatten wir zwar fünf Adressen, aber die letzte Casa hatte zwei Deutsche mit Rad angekündigt und so stand ein Biketaxi mit einem Schild an der großen Kreuzung der Stadtzufahrt und die Unterbringung der nächsten drei Tage war geklärt. Wir konnten uns nicht wirklich für Kubaner ausgeben und das Schild ignorieren.

Wenn wir über den Tag unsere Kilometer fahren, dann kommen wir an unzähligen kleinen Orten vorbei – hier kann man immer wieder bestaunen, mit welcher Geduld die Kubaner ihr Leben genießen. So zum Beispiel an den unzähligen Bushaltestellen – immer wieder Warten und Warten.

Wir versüßen uns die Etappen mit frisch gepresstem Zuckerrohrsaft oder Cucurucho (Mischung aus Kokos, Schokolade, Honig und eingewickelt in einem Palmenblatt).

In Santiago konnten wir ganz angenehm die Stadt erkunden, eine Hafenrundfahrt machen, im Grandhotel den Terrassenblick genießen (wer sagt, er sei Hotelgast zahlt die überall in der Stadt üblichen Preise für Getränke), Kirchen besuchen, lecker Fisch essen, ein Museum besuchen (da hängen noch immer Bilder von E.Honecker und L.Breschniew), das Grab von Fidel besuchen und einfach endlos durch die Stadt schlendern (natürlich immer hoch und runter).

Weiter ging es dann nach Boracoa und dort war auch schon die Casa reserviert und wir brauchten nur noch auspacken und die Stadt erkunden und Pläne schmieden…

So erklommen wir dann nach dem Montag-morgendlichen Appell den El Yanque (575m) inclusive Flussdurchwatung und Bad am Ende. Unsere Sandalen waren zwar nur mittelmäßig geeignet, aber die „Fünf-Buchstaben-Bremse“ funktionierte und wir kamen heil und (nicht ganz) munter wieder am Ausgangspunkt an.

So sind wir heute in Moa gestrandet. Nichts besonderes, hier gibt es eine Nickelmine, die dem Ort und der Umgebung ihr Gesicht verleiht, sonst wohl nichts (auch keinen Eintrag im Lonely Planet) – auch für uns nur eine Zwischenstation zurück zum Meer.

Wer Kuba ein wenig kennt, oder auf der Landkarte unsere Tour verfolgt, wundert sich vielleicht ein wenig über die zurückgelegten Diastanzen. Hier das Geständnis: Wir sind von Marea del Portio mit dem Taxi nach La Mula und von Santiago de Cuba nach Baracoa mit dem ganz normalen Bus gefahren. So vermieden wir einerseits die zerstörte Straße (wir bewunderten unseren Driver und dankten allen Schutzengeln am Ende) und anderseits die Qualen der “ La Farola“.

Cuba Libre …

Wir sind fast eine Woche unterwegs und fühlen uns pudelwohl…

Die Waden wachsen und die Sitzhöcker tun fast nicht mehr weh.

Das Land und die Leute sind ein Traum und es bleibt spannend.

Nach dem Start in Holguin mit persönlicher Abholung am Flughafen von einem Freund unserer ersten Casa hatten wir einen Tag Zeit uns ein wenig an die Wärme und die kubanischen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zu gewöhnen.

Dann ging es auch schon auf die Rösser und wir erkundeten Bayamo, Manzanillo und Niquero. Vom letzten Ort aus auch noch Cabo Cruz. Nach reichlich Flachland haben wir nun auch schon die erste Bergetappe gemeistert.

G-Armin zeichnet immer die gefahrene Strecke auf, zur Navigation brauchen wir ihn in Ermangelung von Alternativtouren nicht. Verfahren können wir uns auch ohne ihn nicht. Und unsere Steven bringen uns schadfrei ans Ziel.

Hier reiten die Kinder zur Schule und unsere Gastgeber in den Casa planen unsere Reise auch schon mal ohne uns, denn das Netzwerk, dass hier existiert, ist unschlagbar. Wir fühlen uns total sicher und heute schlafen unsere Steven das erste Mal neben dem Bett.

Jetzt sind wir in Marea del Portillo gestrandet und genießen das Flair von „All inclusive“ direkt am Stand. Und nun heißt es fleißig essen und trinken, damit die Polster nicht schwinden.

Morgen geht es dann weiter in Richtung Santiago de Cuba.